Koncertajánló:
05.23. Rock Palota FesztivÃ...
05.30. Jelusick
06.01. Anthrax
facebook
instagram
youtube
bluesky

INDUCTION – Auf Schmerz getunt

Jan 31, 2026   »   interview   »   U2602

text: V. A.   
»   photo: Tim Roenz

Die deutsche Heavy und Power Metal Band Induction hat sich in kurzer Zeit zu einer der spannendsten aufstrebenden Formationen des Genres entwickelt. Wir haben über ihres neu erscheinenden Album Love Kills! mit dem Gitarrist und Songwriter Tim Kanoa Hansen gesprochen. Seit der Gründung von Induction im Jahr 2014 hat es viele Veränderungen innerhalb der Band gegeben, sowohl was die Besetzung, als auch die Plattenlabels betrifft. Tim, könntest du uns erzählen, was alles seit deinem Einstieg bei der Band passiert ist? „Als ich bei Induction eingestiegen bin und irgendwann übernommen hab, war mir schnell klar, dass die Band viel Potenzial hat, aber auch einen klareren Fokus braucht. In den letzten Jahren gab es mehrere Besetzungswechsel, teils aus organisatorischen Gründen, teils weil sich Lebenswege verändert haben. Parallel dazu hat sich auch das professionelle Umfeld weiterentwickelt. Neue Partner, neues Labels, größere Strukturen. Heute steht Induction stabiler und klarer da als je zuvor, mit einer starken Vision und einem festen Kern.“ Dein Vater, Kai Hansen, spielt Gitarre in mehreren Bands (Helloween, Gamma Ray). Wie sehr hat er dir musikalisch und technisch geholfen? Hast du von ihm Ratschläge bekommen, bevor du selbst in die Musikszene eingestiegen bist? War er eher besorgt, oder hat er dich vielmehr ermutigt? „Er hat mich nie aktiv in eine Richtung gedrängt, aber natürlich war Musik immer präsent. Technisch habe ich viel durch Zuhören und Beobachten gelernt. Was viel wichtiger war: Er hat mir beigebracht, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich wollte mich auch nie auf meinem Namen ausruhen. Er war eher ermutigend als besorgt, aber immer ehrlich, auch wenn es unbequem war.“ Euer erstes Album erschien 2019, das zweite 2022, und diese letzteres den großen Durchbruch für die Band bedeutete. Ihr habt dafür mehrere Preise und Anerkennungen erhalten. Worin siehst du in diesem Zusammenhang den Schlüssel zu eurem Erfolg? „Mit dem zweiten Album habe ich die Band vollständig übernommen und die kreative Verantwortung komplett getragen, was bei Album 1 noch anders war. Born From Fire wiederum stammt komplett aus meiner Feder. Die Songs wurden direkter, eingängiger und fokussierter, ohne an Energie zu verlieren. Gleichzeitig haben wir professioneller gearbeitet in der Produktion, Live-Show, Organisation, alles auf einem höheren Niveau. Ich denke, das irgendwas wohl richtig gelaufen sein muss, da das Album tatsächloch sehr großen Anklang gefunden hat. Dafür bin ich Dankbar.“  Seitdem habt ihr vor vielen bekannten Bands wie Stratovarius, Sonata Arctica, Battle Beast, Gamma Ray, Accept, Savatage usw. gespielt, sogar letztes Jahr beim Wacken Open Air aufzutreten. Wie habt ihr das alles in so jungen Jahren erlebt? „Es war überwältigend, aber auch sehr erdend. Auf der einen Seite ist es surreal, vor Tausenden Menschen zu spielen, auf der anderen Seite merkt man schnell, dass man sich das alles verdienen muss. Diese Erfahrungen haben uns hungriger gemacht, nicht satt.“ Gab es ein solches Konzert, das euch besonders in der Erinnerung geblieben ist? „Wacken war natürlich ein meilenstein.. Aber auch die shows mit Battle Beast waren für mich persönlich die liebsten, da sowohl auf der Bühne und mit den fans, als auch im Tourbus die Energie unvergleichbar war. Wir hatten so viel Spaß auf dieser tour udn die Crew und die anderen Bands sind uns sehr ans Herz gewachsen.“ Wenn ihr eure beiden bisherigen Alben miteinander vergleicht, was meint ihr, wie stark hat sich euer musikalischer Stil verändert? „Der Unterschied ist sehr deutlich. Das erste Album war stärker im Prog Metal verwurzelt. komplexer, verspielter und weniger fokussiert. Mit dem zweiten Album habe ich die kreative Leitung vollständig übernommen und mich bewusst mehr in Richtung Heavy- und Power Metal orientiert. Der Fokus lag auf eingängigeren Songs, klareren Strukturen und direkter Wirkung, ohne dabei auf Anspruch oder musikalische Qualität zu verzichten.“  Die Songs auf eurem dritten Album Love Kills!, das dieses Jahr erschienen ist, zeigen einen recht vielfältigen Musikstil. Wie würdet ihr eure Musik beschreiben? „Moderner Power Metal mit starkem melodischem und cineastischem Fokus. Wir verbinden klassische Metal-Elemente mit modernen Sounds, großen Refrains und emotionaler Tiefe. Aber an erster Stelle stand für mich immer, das es einfach spaß machen soll, es sich anzuhören. Ich denke es werden songs dabei sein, die sowohl fans von Born From Fire als auch vom Debut ansprechen.“  Was hat euch zu den Themen der Songs für das neue Album inspiriert? Wer hat und wie viel dazu beigetragen? Wie sind die Songs entstanden? „Die Songs entstanden über mehrere Jahre hinweg und ich hatte viel Zeit über die Songs zu reflektieren. Der Ursprüngliche Funke kam aus eienr sehr schweren trennung die ich zu dem Zeitpunkt durchlebte und damit verarbeitete. Liebe ist dabei das zentrale Thema, in all ihren Facetten, von Hoffnung bis zum Untergang. Ich bin in der Regel allein in meinem Studio und bastel an den Songs so lange, bis sie mehr oder weniger fertig sind, aber die Band hat durch Feedback und Details definitiv ihren Teil beigetragen.“  Auf dem Cover ist dieselbe Hauptfigur zu sehen wie auf den meisten früheren Albumcovern – nur in einer etwas anderen Darstellung. Was alles bündelt das aktuelle Artwork in diesem einzigen Bild? Wer hat das Cover gestaltet? „Der Pharaoh ist unsere Art ‚Eddie‘. Seit Anfang an ist er auf unseren Covern mit vertreten. Auf Love Kills! verstecken wir ein paar Hinweise an die Songs des Albums, zum Beispiel an Steel And Thunder, welches unser Terminator Tribut ist, aber auch an die vorher Veröffentlichte Single Medusa. Auf dem neuen Artwork, wirkt er gebrochener, aber auch entschlossener mit Kraft und Energie.“ Im Song Strangers To Love singt auch die Piratenkönigin Clémentine Delauney (Sängerin von Visions of Atlantis). Wie kam die Idee zu dieser Zusammenarbeit zustande? „Der Song verlangte nach einer femininen Stimme mit Charakter. Ich hatte von Anfang an eine gganz genaue Vorstellung was ich auf dem Song hören wollte. Clémentine bringt genau diese emotionale Tiefe und Ausdrucksstärke mit. Die Zusammenarbeit im Song zwischen ihr und Gabri war sehr organisch und hat dem ganzen etwas wirklich besonderes verliehen.“ Euer Song Steel And Thunder ist extrem schnell und treibend geworden. Es wurde sogar ein Musikvideo dazu gedreht. Was kann man darüber wissen? „Der Song ist eine kompromisslose Hommage an die Terminator Reihe. Geschwindigkeit, Energie und POWER müssen also in dem Song vertreten sein. Das Video unterstreicht genau das: rohe Kraft, Präzision und Dynamik. Ich war schon immer Fan der Reihe, deswegen bin ich sehr froh einen Ehrwürdigen Tribute song mit auf dem Album zu haben.“  Im Februar und März dieses Jahres geht ihr auf Tour zusammen mit Visions of Atlantis und Warkings. Ihr spielt in über 20 europäischen Großstädten, darunter auch wieder in Budapest. Ändert ihr etwas von Konzert zu Konzert an der Setlist? Was möchtet ihr den ungarischen Fans sagen? „Die Grund-Setlist bleibt gleich, aber wir reagieren auf die Shows und das Publikum. Ungarn hat immer eine unglaublich leidenschaftliche Metal-Szene und die shows im Barba Negra gehören immer zu meinen persönlichen Highlights auf Tour. Wir freuen uns sehr, wieder in Budapest spielen zu dürfen.“




views     »     induction, underworld international, underworld auf deutsch

— hirdetés —
INDUCTION – Fájdalomra hangolva
A német heavy és power metalt játszó Induction zenekar gyorsan a műfaj egyik feltörekvő csapatává vált. Az újonnan megjelenő Love Kills! című albumukkal kapcsolatban a gitáros és dalszerző Tim Kanoa Hansennel beszélgettünk.... interjú

INDUCTION – Fájdalomra hangolva

A német heavy és power metalt játszó Induction zenekar gyorsan a műfaj egyik feltörekvő csapatává vált. Az újonnan megjelenő Love Kills! című albumukkal kapcsolatban a gitáros és dalszerző Tim Kanoa Hansennel beszélgettünk....

interjú

INDUCTION: Love Kills!
A szimfonikus power metal színtéren bÅ‘ tíz éve jelen lévÅ‘, két közepesen izgalmas albumot leszállító, három budapesti koncertet is maga mögött tudó Induction fÅ‘ vonzerejét sokak szemében a gitáros Tim Hansen jelenti. Igen, a név árulkodó, az egy ideje már euro-powernek neveze... kritika

INDUCTION:
Love Kills!

A szimfonikus power metal színtéren bÅ‘ tíz éve jelen lévÅ‘, két közepesen izgalmas albumot leszállító, három budapesti koncertet is maga mögött tudó Induction fÅ‘ vonzerejét sokak szemében a gitáros Tim Hansen jelenti. Igen, a név árulkodó, az egy ideje már euro-powernek neveze...

kritika

LEAVES' EYES – Die Macht des Schicksals
Die Band schlägt nach dem vorherigen, grandiosen Album Myths of Fate mit der EP Song Of Darkness eine düsterere und fokussiertere Richtung ein. Anstatt großer Neuerungen verfeinern sie mit sicherer Hand ihr bewährtes symphonisches Metal-Rezept. Unsere Fragen beantworteten die beiden Sänger: Eli... interview

LEAVES' EYES – Die Macht des Schicksals

Die Band schlägt nach dem vorherigen, grandiosen Album Myths of Fate mit der EP Song Of Darkness eine düsterere und fokussiertere Richtung ein. Anstatt großer Neuerungen verfeinern sie mit sicherer Hand ihr bewährtes symphonisches Metal-Rezept. Unsere Fragen beantworteten die beiden Sänger: Eli...

interview

ELEGANT WEAPONS – Continuous Evolution
Elegant Weapons’ second album, Evolution, lives up to its title. With a line-up drawn from Judas Priest, Rainbow, Uriah Heep and Accept, the new record captures a band coming fully into its own, sounding tighter, bolder and more cohesive than before, while pushing its blend of classic and modern h... interview

ELEGANT WEAPONS – Continuous Evolution

Elegant Weapons’ second album, Evolution, lives up to its title. With a line-up drawn from Judas Priest, Rainbow, Uriah Heep and Accept, the new record captures a band coming fully into its own, sounding tighter, bolder and more cohesive than before, while pushing its blend of classic and modern h...

interview

»   az oldal tetejére       »   a címlapra


Underworld.hu
© Posta János
v6.514